Seit Beginn der Umbauarbeiten geht in dieser Fußgängerzone fast niemand mehr flanieren, die Umsätze sind dramatisch eingebrochen.
„Die Wirtschaftstreibenden in der Neunkirchner Straße benötigen dringend Unterstützung, sonst drohen hier weitere Arbeitsplätze und Einkaufsqualität verloren zu gehen“, warnt Priestersberger. Nach ersten Gesprächen mit den Betroffenen scheint eine Sockelförderung als wirksamste und gewünschte Sofortmaßnahme.
Neben der sinkenden Kundenfrequenz sind die Höhe der Parkplatzgebühren und das unzureichende Parkplatzangebot die größten Probleme der Unternehmer. „Die Gebühren müssen sofort wieder auf 50 Cent pro halbe Stunde gesenkt werden. Denn dass Wiener Neustadt die teuersten Kurzparkzonen in Österreich hat, gefährdet die lokale Wirtschaft“, warnt der WB-Obmann.
Das mangelhafte Parkplatzangebot lässt sich mittelfristig durch den Bau einer Tiefgarage am Hauptplatz lösen. Als kurzfristige Sofortmaßnahmen schlägt Priestersberger vor, zumindest Teile der Innenstadt-Parkflächen auf eine Abrechnung wie in Parkhäusern umzustellen: Erst am Ende des Einkaufens wird die tatsächliche Parkzeit abgerechnet – „dann entfällt für die Kunden der Druck, dass der Parkschein abgelaufen ist“, so Priestersberger. Auch die Einführung von Nachsteckkarten bzw. des SMS-Parkscheins sind für den Wirtschaftsbund mögliche Varianten für mehr Parkfreiheit in der Innenstadt.
Priestersberger: Sockelförderung für Unternehmer, neue Abrechnungsmodelle fürs Kurzparken
Die Zahl der leerstehenden Geschäfte ist mindestens ebenso erschütternd, wie der Rückgang bei der Frequenz. Das ist die erste Zwischenbilanz von Wirtschaftsbund-Obmann Kurt Priestersberger nach einem „Lokalaugenschein“ in der Neunkirchner Straße.
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