Die wichtigsten Punkte sind die Belebung der Innenstadt, die Sanierung der Finanzen und die Entlastung vom Durchzugsverkehr. "Wiener Neustadt ist endlich wieder in Bewegung. Der Gestaltungswille in der bunten Stadtregierung ist mindestens so groß wie die Erwartungshaltung der Menschen. Wir werden diese positive Energie nutzen, um Wiener Neustadt mit der Kraft des Handelns eine neue Qualität zu verleihen – als Schul- und Sportstadt, als Wirtschaftsstandort, als Einkaufsstadt und vor allem als Stadt zum Leben", so Philipp Gruber, Klubobmann der Volkspartei Wiener Neustadt, nach der Sitzung.
DIE ERSTEN INITIATIVEN FÜR WIENER NEUSTADT:
Die FH kommt in die Innenstadt. Wiener Neustadt ist eine Stadt der Studenten, am Campus der FHWN studieren bis 1.000 junge Menschen pro Semester – in der Innenstadt ist das aber zu wenig spürbar. Das lässt sich ändern. Die Karmeliterkirche am Krankenhausareal wird mit Unterstützung des Landes NÖ zu einer FH-Zweigstelle um- und ausgebaut. Der direkte Anschluss ans Stadtzentrum soll mehr Leben und Kaufkraft bringen. Klubobmann Philipp Gruber: "Das studentische Flair ist eine große Chance, um das Profil der Innenstadt als sympathischer Platz zum Genießen und Einkaufen zu schärfen. Die Ostumfahrung wird möglich. Der Ring rund um Wiener Neustadt wird seit den 1950er-Jahren diskutiert, jetzt scheint der Lückenschluss wahrscheinlicher denn je. Im Gemeinderat wurde die Basis dafür gelegt, dass Wiener Neustadt Ersatzgrundstücke der städtischen Gesellschaft WNSKS im Wert von bis zu 1 Millionen Euro in die Verhandlungen mit Lichtenwörth einbringt. Philipp Gruber: "Wir freuen uns über jeden Gast, der mit dem Auto nach Wiener Neustadt kommt. Aber für alle, die auf der Durchfahrt sind, brauchen wir diese Umfahrung. Das entlastet den Osten der Stadt massiv und schafft Lebensqualität in den Wohnvierteln." Sanierung der Finanzen beginnt. Es ist ein sperriges Wort mit großer Wirkung: Syntegration. Unter dieser Bezeichnung läuft die Durchleuchtung aller Verwaltungsabläufe innerhalb der Gemeinde, die jetzt mit dem Land NÖ vereinbart wurde. Ziel ist es Sparpotenziale in der Organisationsstruktur des Magistrats zu finden. "Das ist ein erster von vielen Schritten, die notwendig sein werden, um Wiener Neustadt wieder finanzielle Handlungsspielräume zu geben. Würden wir nichts unternehmen, dann wäre unsere Stadt spätestens im Frühjahr 2016 absolut zahlungsunfähig", so Philipp Gruber.
Innenstadt, Finanzen und Verkehr: Der Neustart für Neustadt hat begonnen!
In der ersten Arbeitssitzung des neuen Gemeinderats wurden gleich die ersten zukunftsweisenden Beschlüsse für unsere Stadt getroffen.
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