Monatelang hat die SPÖ den Anrainer des Esperanto-Parks die Unterstützung verweigert – jetzt haben die Roten dem öffentlichen Druck nicht mehr standhalten können: Ab Juli soll ein Ordnungsdienst für Ruhe rund um den Esperanto-Park sorgen. Vizebürgermeister Christian Stocker: „Das ist genau jene Lösung des Problems, die von der Volkspartei Wiener Neustadt immer gefordert wurde. Unser Kurs wurde von der SPÖ somit zu 100 Prozent bestätigt.“ Für die Volkspartei Wiener Neustadt bleibt aber ein bitterer Beigeschmack: Denn die SPÖ lässt die Menschen mit ihren Problemen eiskalt im Regen stehen. Erst auf massiven öffentlichen Druck ist der Bürgermeister bereit, den Menschen zu helfen. Schon beim Entlastungspaket, beim Heizkostenzuschuss oder bei der Wirtschaftsförderung waren alle positiven Entwicklungen erst durch permanente Interventionen durch die Volkspartei Wiener Neustadt möglich. Das zeigt auf der einen Seite, dass der Vorwurf der Untätigkeit bei der VPWN jeder Grundlage entbehrt. Im Gegenteil: die politische Arbeit der SPÖ beschränkt sich darauf, den Lösungen der Volkspartei hinterher zu laufen. Auf der anderen Seite stellt sich eine Grundsatzfrage: Weiß die SPÖ eigentlich noch, welche Sorgen die Menschen in Wiener Neustadt wirklich haben? Für die Sozialdemokratie ist es jedenfalls eine Blamage, immer wieder Kurs gegen die Anliegen der Menschen zu fahren und dann das Ruder um 180 Grad herumreißen zu müssen.
Ab Juli kommt Ordnungsdienst für den Esperanto-Park: Bürgermeister Müller schwenkt wieder einmal auf ÖVP-Kurs
Bürgermeister Bernhard Müller muss wieder einmal seinen Kurs korrigieren.
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